Rückkehr nach NIVA Kuramathi: Unser zweiter Besuch im Malediven-Familienparadies

Seit ich Mama bin, also seit mittlerweile zehn Jahren, bin ich beim Thema Reisen richtig sentimental und emotional geworden. Deshalb ist es für mich immer ein ganz besonderes Erlebnis, nach Jahren an einen Ort zurückzukehren, den wir mit unserer Tochter schon einmal besucht haben. 2019 waren wir zum ersten Mal auf Kuramathi. Das Resort heißt jetzt NIVA Kuramathi und noch immer ist die Malediveninsel ein absolutes Paradies für Familien. NIVA Kuramathi im Nord-Ari-Atoll hat zwar einen neuen Namen, aber an den traumhaften Stränden, dem herzlichen Service und den fantastischen Restaurants hat sich nichts geändert. Auch nach sieben Jahren hat es sich genauso paradiesisch angefühlt wie damals. (Werbung: Zum Aufenthalt wurden wir von den NIVA Resorts eingeladen.)

NIVA Kuramathi Anreise und Ankommen
Wenn man NIVA Kuramathi besucht, hat man die Wahl zwischen einer Anreise per Speedboot oder per Wasserflugzeug. In beiden Fällen wird der reibungslose Ablauf inklusive Abholung in der Ankunftshalle des Flughafens vom Resort organisiert. Wir sind per Speedboot auf die Insel gereist. Das Boot ist groß, bequem, und nachdem wir ein bisschen nach Delfinen Ausschau gehalten haben, sind wir alle eingenickt, sodass wir ausgeruht auf Kuramathi ankamen. Am Steg wurden wir direkt freundlich vom Team in Empfang genommen.

Was NIVA Kuramathi so besonders schön und paradiesisch macht, ist die jahrzehntelang gewachsene Vegetation der Insel. Jeder Strand sieht dadurch aus wie ein perfektes Postkartenmotiv. Palmen und dichtes Grün säumen den weißen Sand, das Wasser leuchtet in allen Türkistönen, und man kann gar nicht anders, als sofort zu entspannen.


Die Insel ist lang und vielfältig, und was mir besonders gefällt ist, dass jeder Strand etwas anders aussieht. Mal breit und strahlend, mal dicht eingewachsen bis fast zum Wasser. Ein Highlight ist die lange Sandbank an einem Ende der Insel. Insbesondere bei Ebbe und zum Sonnenuntergang sollte man unbedingt mal vorbeigucken.

Villen und Unterkünfte auf der Insel
Wir haben uns direkt bei der Ankunft in unsere Strandvilla mit eigenem Pool verliebt. Die Lage war einzigartig, quasi eine Mischung aus Wasservilla und Strandvilla. Denn wir hatten zwar Puderzuckersandstrand direkt vor der Tür, aber auch zum Meer waren es nur wenige Schritte. Alles in dieser Villa hat gestimmt, vom eigenen Pool über die tolle Außendusche bis hin zum Bett mit paradiesischem Ausblick.



Natürlich gibt es auf Kuramathi auch viele andere Unterkunftstypen. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Größen und Lagen, und für Familien, Paare, Alleinreisende und Gruppen findet sich immer das Passende. Besonders gespannt sind wir auf die neugemachten Wasservillen, die bald eröffnen werden.


Das Hauriff von Kuramathi
Wer schon einmal auf den Malediven war, weiß, wie wichtig ein gutes Hausriff ist. Für mich als Freediverin ist es ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Insel. Auf Kuramathi hat man direkt vom Strand aus Zugang zur Unterwasserwelt oder kann das Riff per Bootsausflug erkunden. Wir konnten direkt vor unserer Villa rausschwimmen und waren dann direkt an einem der schönsten Riffabschnitte der Insel.

Schnorchelausrüstung kann man vor Ort ausleihen. Was wir mit Kind super und unkompliziert fanden, war der Bootsausflug zum Hausriff, weil wir ruckzuck an der Riffkante waren und direkt mit unserer Tochter ins Wasser springen konnten.

Der einzigartige Bageecha Kids Club
Wir haben bereits viele Kids Clubs rund um die Welt getestet. Aus allen sticht der Bageecha Kids Club enorm heraus. Sara, die Kids Club Managerin, hat uns nach sieben Jahren wiedererkannt und mit purer Herzlichkeit begrüßt. Allgemein ist die Freude und das Herzblut, das in diesem Kids Club steckt, bei jeder einzelnen Mitarbeiterin zu spüren. Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich und der riesige Außenbereich mit Wasserspielplatz außergewöhnlich. Als wiederkehrende Besucherin wurde unsere Tochter am ersten Abend von einem riesigen Geschenkpaket auf dem Bett überrascht.



Essen und Trinken im NIVA Kuramathi
Auch beim Essen hat uns die Insel wieder überzeugt. Die Auswahl an Restaurants ist groß, die Qualität hervorragend, und alle in der Familie finden etwas nach ihrem Geschmack. Je nach Lage der Unterkunft wird man einem Hauptrestaurant zugeteilt, was die Laufwege verkürzt und einfach praktisch ist. Natürlich kann man trotzdem auch andere Spezialitätenrestaurants besuchen.



Ein absoluter Gaumenschmaus war der Besuch im italienischen Restaurant Palm. Alleine das Ambiente ist schon einen Besuch wert, aber alles übertrifft dann das fantastische Eis, ohne das man das Palm auf keinen Fall verlassen sollte.


Toll fanden wir auch, dass man als Familie überall herzlich willkommen ist. Hier wird Familienfreundlichkeit rundum gelebt. Für den Durst gibt es so viele Bars mit einer fantastischen Auswahl an Getränken. Besonders schön war es zum Sonnenuntergang in der Laguna Bar – wie auch schon bei unserem allerersten Besuch auf Kuramathi.


Unzählige Freizeitangebote im Wasser und an Land
Auf Kuramathi kann man wunderbar einfach mal nichts tun. Wer möchte, findet aber auch richtig viele Möglichkeiten, aktiv zu sein – im Wasser genauso wie an Land. Fans des Wassersports finden sicherlich genug Beschäftigung beim Windsurfen, SUP, Kajaken oder Schnorcheln. Die Tauchschule von NIVA Kuramathi ist hervorragend, und es werden täglich verschiedene Ausflüge angeboten. Wer sich lieber an Land austoben möchte, ist auf dem Tennisplatz genau richtig, oder auch im Fitnessstudio, beim Fußball, im Eco Center oder auf dem Entdeckerpfad durch den Inseldschungel.



Es war einfach wunderschön, nach sieben Jahren zurück nach Kuramathi zu kommen. Die Insel erfüllt alle Kriterien eines perfekten Malediven-Urlaubs: Postkartenstrände, tolle Schnorchelbedingungen, unzählige Freizeitangebote im Wasser und an Land, hervorragendes Essen und für Familien besonders relevant: Den besten Kids Club, den man sich nur wünschen kann. Bis zum nächsten Mal, NIVA Kuramathi!









