Zehn Gründe, Las Vegas zu lieben

Bellagio Fountains Las Vegas

Las Vegas StripAn Las Vegas scheiden sich die Geister. Manch einer liebt die Stadt, manch einer hasst sie. Für mich stand schon vor meinem ersten Besuch ganz klar fest: Ich liebe Las Vegas. Als ich dann erstmal dort war, stellte sich mir die Frage: Wie um alles in der Welt kann man diese Stadt nicht lieben?

Na gut, Las Vegas ist sicherlich kein Erholungsparadies und keine Kulturstätte. Auch blühende Landschaften sucht man hier vergebens. Dafür bietet die Stadt so viel anderes. Meiner Meinung nach sind das die zehn besten Gründe, Las Vegas einfach zu lieben:

1. Die Hotels und ihre Preise

Ihr wollt gerne in einem richtig guten Hotel in idealer Lage mit unglaublicher Poolanlage, fantastischen Restaurants und Bars und unzähligen Unterhaltungsmöglichkeiten übernachten, und dafür pro Nacht und Zimmer höchstens hundert Euro bezahlen? Na dann ab mit Euch nach Las Vegas. Ich gebe es zu, man findet auf der Welt sicherlich Luxusresorts für noch weniger Geld – zum Beispiel im wunderschönen Südostasien – aber wir sind hier schließlich in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir sind in jenem Land, in dessen beliebtesten Großstädten man sich sonst entscheiden muss, ob man entweder ein halbes Monatsgehalt für ein Top-Hotel in Top-Lage bezahlt, oder ob man für einen günstigeren Zimmerpreis wahlweise auf seine Privatsphäre (20-Mann-Gemeinschaftsschlafsaal), seine Sicherheit (Stadtteile, in denen das Gesetz der Straße herrscht) oder seine Würde (Ungeziefer, Gestank, Bettwäsche und Handtücher des vorherigen Gastes) verzichtet.

In Las Vegas sind die Zimmerpreise vergleichsweise sehr günstig. Die Betreiber machen einen Großteil ihres Gewinns durch die Casinos, und um die Besucher in eben diese zu locken, werden die Hotels so ausgefallen und pompös wie möglich gestaltet und mit allerhand Schnickschnack und Attraktionen versehen. Zusätzlich werden die Übernachtungspreise niedrig gehalten, wodurch die Gäste praktisch von alleine kommen. Die Auswahl an Hotels in Las Vegas ist einfach überwältigend, und die Entscheidung, ob man lieber in einem Märchenschloss, einer Pyramide oder einer Nachbildung New Yorks übernachten will, fällt nicht leicht. (Dazu bald mehr in meinem Las Vegas Hotel Guide.)

Las Vegas Hotel Luxor2. Die positive Grundstimmung

Touristen sind gut gelaunt. Und Las Vegas Touristen sind so richtig gut gelaunt. Das ist ideal für Euch: Da sich in Las Vegas 95 Prozent aller für Touristen attraktiven Sehenswürdigkeiten auf dem Strip befinden und dieser weit abseits von Banken, Bürogebäuden und Firmenkomplexen liegt, werdet Ihr von morgens bis abends praktisch ausschließlich von Touristen umgeben sein. Mürrische Männer in dunklen Anzügen, die sich hektisch und genervt an den fotografierenden Touristen vorbei drängen? Fehlanzeige. Obwohl Las Vegas verrückt, laut und schrill ist, läuft hier alles langsamer ab als in anderen Großstädten. Niemand flitzt im Stechschritt, alle schlendern. Wenn Ihr Euch vor einer Sehenswürdigkeit in Pose werft, laufen Euch die anderen Passanten nicht ins Bild, sondern warten, machen einen Bogen um Euch oder bieten Euch an, mit Eurer Kamera ein Foto zu machen, damit Ihr auch mal gemeinsam auf einem Bild seid.

Ihr wisst es also spätestens jetzt: Wenn Ihr das echte Leben kennenlernen wollt, fernab von Touristenströmen, dann ist Las Vegas natürlich die komplett falsche Stadt für Euch. Man muss Touristen mögen – allen voran amerikanische Touristen. Doch das ist meiner Meinung nach nicht schwer: Sie sind höflich, sehr freundlich, hilfsbereit und nie um ein Kompliment verlegen (oder wie oft wurde Euch in Deutschland schon „Tolle Handtasche!“ oder „Cooles Poloshirt!“ von Passanten zugerufen?).

Jeder arbeitende Mensch, mit dem Ihr während Eures Las-Vegas-Urlaubes in Berührung kommt, arbeitet dafür, dass Ihr einen schönen und angenehmen Urlaub habt – vom Hotelangestellten über den Barkeeper bis hin zum Croupier am Pokertisch. Und ja, auch die Herren am Strip, die Visitenkarten mit den Fotos leicht bekleideter Damen verteilen, wollen Euch im Grunde nur glücklich machen.

3. Die Lichter und Farben

Es blendet. Es brennt in den Augen. Es ist Las Vegas. Mein erstes einprägendes Vegas-Erlebnis war der Moment, als ich mich nach unserer Ankunft das erste Mal in der Lobby des Hotel Luxor umsah. Ich dachte ja, ich wäre auf das vorbereitet, was dort auf mich zukommen würde, und hatte schon eine ziemlich bunte und grelle Vorstellung im Kopf. Im Vergleich zur Realität sah die aber aus wie ein verblichenes Polaroid aus den Siebzigern. Glaubt mir, sowas mache ich sonst nie, aber ich stand minutenlang mit offenem Mund und großen Augen da und beobachtete das Treiben vor, hinter, neben und über mir. Meine Netzhaut war sehr schnell überfordert von all den Lichtern, blinkenden Spielautomaten, Neon-Schriftzügen und kostümierten Artisten, die Werbung für die Cirque du Soleil Show machten. Allerdings befand ich mich noch im Hotel.

Als ich dann das erste Mal aus der Pyramide, die das Hotel Luxor darstellt, hinaus ins echte Las-Vegas-Licht trat, taten mir – und das ist keine Übertreibung – die Augen weh. Die unglaublich starke Sonne tat hier ihr Übriges zu der überdimensional großen, ständig wechselnden Leuchtreklame. Das Brennen in den Augen hört übrigens auch nach einer Woche nicht auf. Keine Stadt, die ich je besucht habe, war so bunt wie Las Vegas, und wenn ich nur an die Neonlichter denke, geht mein Herz auf.

4. Die Hochzeiten

Irgendwo habe ich mal gehört, dass es Glück bringen soll, eine Braut zu sehen. Wow. Demzufolge müsste eigentlich jeder Las-Vegas-Besucher den Jackpot knacken. Ihr findet die kitschigen Las-Vegas-Hochzeiten in Filmen und Serien witzig und würdet so etwas gerne mal in der Realität sehen? Kein Problem – guckt Euch nur um. Sie sind überall. Ok, eventuell könnt Ihr nicht die Hochzeit direkt sehen (obwohl ich mir vorstellen könnte, dass auch das in vielen Fällen kein Problem sein sollte, wenn man nur nett bei einer der beschwipsten Hochzeitsgesellschaften anfragt), aber Ihr könnt die Versammlung der Hochzeitsgäste, den Einzug in die Hochzeitskapelle, den glückseligen Auszug und manchmal auch noch eine Cadillac-Tour über den Strip mit Elvis am Steuer beobachten.

Die meisten Hochzeiten in Las Vegas finden am Freitag- und Samstagabend statt. Wer den geballten Wahnsinn mal live miterleben will, dem empfehle ich, sich an einem dieser Tage einfach in einem der großen Hotels in der Nähe der Hochzeitskapelle oder direkt vor einer der Wedding Chapels direkt am Strip zu positionieren und abzuwarten (mein Tipp: die Kapelle im Hotel Bellagio). Denkt an Getränke und Knabberzeug. Es gibt nichts, was man hier nicht sehen kann. Die Spanne reicht von Bräutigamen in Souvenir-Shirts mit aufgedrucktem Smoking bis hin zu Bräuten in langen Roben mit meterlangen Schleppen und von zwei einsamen Verliebten mit Elvis als Trauzeugen bis hin zu dreißigköpfigen, vollständig in Pink gekleideten Hochzeitsgesellschaften.

New York New York Hotel Las Vegas5. Die Chance auf das große Geld

Wenn man dann genug Bräute gesehen hat und sich glückstechnisch gut ausgestattet fühlt, wird es Zeit zu spielen. Sobald man eines der unzähligen Casinos betritt, riecht man es förmlich: das große Geld. Ok, kaum einer, der das hier liest, wird wohl jemals den Jackpot knacken (obwohl ich es Euch natürlich von ganzem Herzen wünsche), aber alleine der Gedanke, dass es theoretisch jeden Moment klappen könnte, sorgt für Nervenkitzel. Der Dollar, den man in die Slot-Maschine schiebt, die zwei Chips, die man beim Roulette auf die 23 setzt, oder die fünf Dollar Mindesteinsatz beim Black Jack – sie alle könnten es sein: das Ticket zu schnellem Reichtum.

Manchmal hört man es auch: Einen Jubelschrei am Pokertisch oder lautes Klimpern gefolgt von Gekreische am Spielautomaten. Zwar kommt im Falle eines Gewinnes aus den Maschinen schon lange kein echtes Geld mehr heraus sondern lediglich ein Coupon mit der gewonnenen Summe, aber die Elektronik imitiert das allseits bekannte Geräusch unzähliger Münzen. In so einem Moment denkt man sich: Auch ich hätte an diesem Automaten stehen können. Auch ich hätte jetzt am Pokertisch sitzen können. Wann sonst ist man dem großen Geld schon so nahe?

Aber Vorsicht. Wer von Euch schon einmal selbst in Vegas gespielt hat, kann es mit Sicherheit bestätigen: Es macht süchtig. Wenn man erstmal vor einem Spielautomaten sitzt, rechtfertigt man sich einfach viel zu oft damit, dass es auf den einen Dollar doch jetzt wirklich nicht mehr ankommt. Egal – ein schlechtes Gewissen oder Reue haben in den Casinos einfach nichts verloren. (Ein maximales Spielbudget sollte man sich allerdings trotzdem unbedingt setzen.)

6. Die Shopping-Möglichkeiten

Auch wenn New York als Shopping-Mekka bekannt ist, gewinnt für mich Las Vegas im direkten Vergleich ganz deutlich. Nirgendwo sonst (zumindest an keinem Ort an dem ich bisher war) gibt es auf so kleinem Raum so viele verschiedene Malls. Man kann praktisch aus einer Mall heraus- und nebenan in die nächste hineinstolpern. Und was ich besonders mag: Der Las Vegas Boulevard ist keine Aneinanderreihung von Einkaufscentern, sondern die Malls verstecken sich in Hotels, futuristischen Glasbauten, und man hat immer wieder aufs Neue die Wahl, ob man in römischen Gassen, entlang eines Kanals in Venedig, oder in den Straßen New Yorks schaufensterbummeln und einkaufen will.

Las Vegas Premium Outlets SouthAm südlichen Ende des Boulevards, ungefähr fünf Kilometer vom Strip entfernt und sehr leicht mit Auto, Taxi oder Bus zu erreichen, befinden sich die Las Vegas Premium Outlets South. Hier sind unzählige Marken in kleineren und größeren Shops vertreten. Von allen Outletcentern, die ich bisher in den USA besuchen durfte, hatte dieses die mit Abstand günstigsten Preise. Mag sein, dass es Glück war (wegen all der Bräute, denen ich begegnet bin), aber ich kann einen Besuch nur wärmstens empfehlen.

Auf der anderen Seite des Boulevards befinden sich die Premium Outlets North. Das Angebot ist meines Wissens nach vergleichbar mit dem des anderen Centers und es gibt zusätzlich eine etwas größere Auswahl an hochpreisigen Marken. Ich habe nur die Premium Outlets South besucht, und würde das auch immer wieder tun, was vor allen Dingen daran liegt, dass ich persönlich die Nordseite des Las Vegas Boulevards ziemlich gruselig finde und mich auf der Südseite wohler gefühlt habe (auch hierzu bald mehr in meinem Las Vegas Hotel Guide). Wer mutiger ist als ich und sich mehr im Norden des Strips aufhält, kann natürlich auch gerne die Premium Outlets North ausprobieren.

Auch wer amerikanische Food-Courts liebt, wird in Las Vegas nicht enttäuscht. Alle Malls und Center haben mindestens eine der riesigen Fressmeilen und stellen manch einen (mich) bei jedem Besuch vor extreme Entscheidungsschwierigkeiten.

7. Die Hitze im Sommer

Ich selbst war nur im Hochsommer in Las Vegas, und irgendwie kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, mit Jacke und Schal durch die Stadt zu schlendern. Folgendes Verhaltensmuster ist für mich einfach untrennbar mit Las Vegas verbunden: Man schleppt sich seit geraumer Zeit durch die brennende, trockene Hitze, und steuert auf die Eingangstür eines Hotels bzw. Casinos zu. In freudiger Erwartung der kalten Klimaanlagenluft wirft man sich mit letzter Kraft gegen die Tür, nimmt einen großen, erleichterten Atemzug und spürt die im Vergleich zur Außentemperatur herrliche Kälte. Nachdem man dann eine Weile durch das Casino und die Shops geschlendert ist, beginnt man zu frieren und sehnt sich nach der Wärme des Strips. Daraufhin verlässt man das Gebäude und lässt sich voller Freude von den kuscheligen Außentemperaturen aufwärmen. Ein Teufelskreis.

Luxor Pool Las VegasAuch wenn das vielleicht nicht zwingend angenehm klingt, gehört für mich die Hitze zu Las Vegas. Allein schon, weil man die tollen Poolanlagen der Hotels im Winter nicht nutzen kann. Die Hotels versuchen sich selbst durch möglichst ausgefallene und kreative Pool-Konzepte zu übertreffen. Pool-Parties und Cocktails im Wasser gehören zur Tagesordnung, und je nach Hotel kann man beim Schwimmen die über einen hinwegdonnernden Achterbahnwaggons beobachten, sich von Wellen an den künstlichen Sandstrand spülen lassen, oder durch ein Haibecken rutschen.

8. Die Freigetränke

Hitze macht durstig. Zum Glück bekommt man in den Casinos alle Getränke umsonst. Ja, richtig gelesen. Solange man an einem Automaten oder einem Tisch sitzt, und zumindest den Eindruck macht zu spielen, bekommt man von den Kellnerinnen Getränke angeboten. Trinken ist bei den trockenen Wüstentemperaturen sehr wichtig. Also ab mit Euch ins nächste Casino.

Wenn Ihr Euch nicht als Casino-Neulinge outen wollt, dann stellt den Kellnerinnen keine Fragen wie „Haben Sie Gin-Tonic?“ oder „Können Sie auch einen Martini machen?“. Glaubt mir, sie haben und sie können. Ich konnte ein paarmal die verrücktesten Getränkebestellungen belauschen (ich würde Euch ja sagen, was es war, aber leider habe ich keinen der Drinks gekannt), und die Kellnerinnen haben sie wortlos notiert.

Natürlich ist es nett und angebracht, der Kellnerin ein Trinkgeld zu geben, nachdem sie Euch Euer Getränk gebracht hat (immer in Scheinen). Außerdem könnt Ihr so dafür sorgen, dass sie auch in der nächsten Runde wieder an Eurem Tisch oder an Eurem Automaten vorbeikommt.

9. Die Buffets

Las Vegas ist ein Paradies für alle, die gerne gut und viel essen. Fast alle Hotels und auch einige andere Restaurants bieten morgens, mittags und abends Buffets an, die für alle Besucher offen sind. So wie die Hotels, unterscheiden sich auch die Buffets preislich stark. Die Preise reichen von sechs Dollar für Frühstück in kleinen Bistros bis hin zu 50 Dollar für ein Dinner-Buffet in den Luxushotels (zu den Preisen wird die Mehrwertsteuer von derzeit 6,85 Prozent und meistens auch eine Trinkgeldpauschale von 15 bis 20 Prozent addiert). Es gibt unzählige Möglichkeiten: Themen-Buffets, zum Beispiel spezialisiert auf Steaks oder italienisches Essen, oder auch Buffets, die einfach alles bieten.

Persönlich sehr empfehlen kann ich das Sonntagsbrunch-Buffet im Mandalay Bay (ca. 30 Dollar pro Person inklusive Zuschlägen) und das Gourmet-Dinner-Buffet im Bellagio (ca. 50 Dollar pro Person inklusive Zuschlägen). Beide gehören zu den vergleichsweisen teuren Buffets, aber das schlägt sich meiner Meinung nach deutlich in der Vielfältigkeit und Qualität der Speisen wieder. Mein Mann und ich haben uns zum Beispiel beim Brunch im Mandalay Bay dermaßen überfressen, dass wir den ganzen Tag keinen Bissen mehr essen konnten. Wir konnten nicht anders und ich würde es immer wieder tun. Wenn Ihr es auch wagen möchtet: Lasst unbedingt Platz für die Desserts. Ich musste fast weinen, weil ich nicht alles probieren konnte.

Die Auswahl bei beiden Buffets ist gigantisch und kann einen regelrecht überfordern. Tendenziell kann man in Las Vegas ruhig etwas mehr für die Buffets ausgeben, weil Auswahl, Geschmack und Frische proportional zum Preis steigen. Sehr gelobt werden auch die Buffets im Caesar’s Palace und im Aria.

Bellagio Fountains10. Die kostenlosen Attraktionen

Allein unter den kostenlosen Shows und Sehenswürdigkeiten würde ich schon zehn Gründe finden, um Las Vegas zu lieben. Man kann hier den ganzen Tag von Attraktion zu Attraktion tingeln, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen.

Meine Nummer Eins der Sehenswürdigkeiten bilden ganz klar die Bellagio Fountains. Ich konnte mich an dem Tanz der Wasserfontänen vor dem berühmten Hotel einfach nicht satt sehen. Die Show kann man sich nachmittags jede halbe Stunde und morgens und abends jede viertel Stunde angucken. Eine andere, sehr beeindruckende Wassershow ist die Fall of Atlantis Show in den Forum Shops, der Shoppingmall die zum Caesar’s Palace Hotel gehört.

Venetian Las VegasBesonders umgehauen haben mich zwei Abendshows: Die erste hiervon war der Vulkanausbruch vor dem The Mirrage. Untermalt von einem mitreißenden Soundtrack kann man den Vulkan begleitet von sehr viel Feuer, Rauch und Piña-Colada-Duft (um den Schwefelgeruch zu übertünchen) ausbrechen sehen. Nach Anbruch der Dunkelheit startet die Show immer zur vollen und halben Stunde. Die zweite, sehr sehenswerte Abendshow, die Piratenshow vom Hotel Treasure Island, wird momentan wohl leider nicht mehr aufgeführt. Das finde ich mehr als traurig, denn der lautstarke, von viel Feuer und Lärm begleitete Piratenangriff, der in einem Schiffsuntergang gipfelte, war fantastisch.

Im Circus Circus Hotel kann man mehrmals täglich – der Hotelname lässt es schon ahnen – verschiedene Zirkusaufführungen besuchen. Exotische Tiere wie Flamingos kann man im – ihr dürft raten – Hotel Flamingo im Wildlife Habitat beobachten. Außerdem gibt es Aquarien, botanische Gärten und noch vieles mehr zu bestaunen. Für alle kostenlosen Aufführungen gilt, insbesondere in den Abenstunden: Für gute Plätze rechtzeitig erscheinen, das heißt mindestens zehn Minuten vorher.

Wer in Las Vegas keinen Spaß hat, der macht etwas falsch

Wir hätten ja mittlerweile geklärt, dass Las Vegas nicht das richtige Ziel für Naturliebhaber und Erholungssuchende ist. Allerdings erwartet das auch niemand, der sich für einen Besuch in Sin City entscheidet. Für mich ist Las Vegas gleichbedeutend mit Spaß, und die Künstlichkeit und der Kitsch gehören einfach zu der Stadt wie das „Welcome to Fabulous Las Vegas“-Schild. Viva Las Vegas!

2 Kommentare

  1. Robin

    Schöne Zusammenfassung, kann ich nur unterschreiben. Das mit der positiven Grundstimmung fiel mir auch schon beim ersten mal auf, v.a. in den Casinos. Die Partys in Las Vegas wären auch noch erwähnenswert. Fast jedes größere Hotel am Strip hat seinen eigenen Club. Habe bisher 2x Las Vegas Party Touren mitgemacht. War einmalig, v.a. die Stimmung 😉
    Das mit der Hitze finde ich auch. Durch die Trockenheit der Hitze ist es ja eh gut aushaltbar, selbst bei 40° und in Las Vegas will man einfach auch noch um 3 Uhr nachts im T-Shirt über den Strip laufen 😉

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    1. JaninaJanina (Beitrag Autor)

      Danke Dir! Zum Feiern möchten wir auch unbedingt nochmal nach Vegas. Beim ersten Mal waren wir abends immer ziemlich müde von den vollgepackten Tagen und dazu noch Jetlag-geplagt. In ein paar Bars waren wir, aber auf eine der legendären Poolparties, zu denen ich eigentlich unbedingt mal wollte, haben wir es trotz Einladungen leider nicht geschafft. Da hat das gemütliche Kingsizebett einfach zu laut gebrüllt. 🙂

      Aber so haben wir immerhin einen guten Grund, nochmal wiederzukommen. 😉

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