Traumhafte Tage im The Residence Maldives

The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Im April ging es für uns zum ersten Mal auf die Malediven. Wir waren so fasziniert von der paradiesischen Inselkette, dass ich schon jetzt ziemlich sicher sagen kann, dass dieser Besuch nicht der letzte dort war. Entscheidend dazu beigetragen, dass der Aufenthalt ein echter Traumurlaub wurde, hat nicht nur die einmalige Schönheit der Malediven, sondern insbesondere das Resort, in dem wir die Tage verbracht haben: das The Residence Maldives.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Die Resortinsel

Die Insel, die den schönen Namen Falhumaafushi trägt, liegt ganz im Süden der Malediven. Man erreicht Sie nach einem 50-minütigen Inlandsflug und einer kurzen Speedbootfahrt. Die längere Anreise lohnt sich allemal, denn die abgelegeneren Inseln der Malediven haben in der Regel die schöneren, da noch besser erhaltenen Korallenriffe.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Grün ist die vorherrschende Farbe auf der Insel. Alles ist dicht bewachsen, und die Pflanzen blühen kräftig und saftig. Zwei große Stege auf gegenüberliegenden Seiten der Insel führen zu den Wasservillen, die wie Perlen im glasklaren Ozean liegen. Ein weiterer Steg führt zum Edelrestaurant The Falhumaa, und zwei kleinere dienen als Bootsanlegestellen. Es gibt einen großen Infinity-Pool, der mit seinen stilvollen und außergewöhnlichen Sitz- und Liegemöglichkeiten eine absolute Augenweide ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass jeder Millimeter dieser Insel so schön ist, dass man es kaum glauben kann.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Das Ambiente

Im The Residence Maldives wird einfach für alles gesorgt. Im Grunde kann man als Gast mit Ankunft auf dem Flughafen Malé das Denken gänzlich abstellen, und sich einzig und allein dem Genießen und Aufsaugen der Eindrücke widmen. Nachdem man dort die Koffer entgegen genommen hat, wird man von einem Mitarbeiter des Resorts erwartet, der einen zum Inlandsterminal bringt, das Einchecken für den Weiterflug übernimmt, und einen dann in eine nette Flughafen-Lounge mit kostenloser Verpflegung führt, in der man dann darauf wartet, dass man zum Flugzeug gebeten wird. Erst, wenn man bei der Rückreise am Flughafen Malé von einem freundlichen Mitarbeiter des Resorts an der Passkontrolle wieder verabschiedet wird (vorher hat er natürlich das Gepäck aufgegeben, die Bordkarten im Rekordtempo besorgt, und einem noch eine Wasserflasche für die Wartezeit ausgehändigt), sollte man seinen Kopf wieder aus dem Energiesparmodus zurückholen.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

In der Zeit dazwischen wird man nicht weniger gut umsorgt. Wir haben uns im The Residence Maldives gefühlt wie Könige, denn wir wurden von der Ankunft an stets von den Mitarbeitern mit Namen begrüßt, ohne dass wir uns auch nur ein einziges Mal vorstellen mussten (auch wenn es für mich jetzt noch ein Mysterium ist, wie sie das gemacht haben). Keine noch so winzige Getränke- oder Speisenpräferenz wurde von den Angestellten in den Restaurants vergessen, und wurde uns zu jedem Essen gebracht, ohne dass wir es gesondert erwähnen mussten. Unser Lieblingstisch war immer für uns frei und eingedeckt.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Auch in unserer Villa erwartete uns fast jeden Tag irgendeine nette Überraschung: Ein bunter Pareo, eine Strandtasche, eine Flasche Sekt, frisches Obst, Süßigkeiten, oder Blumendeko auf dem Bett – irgendetwas gab es immer. Die Detailverliebtheit, Perfektion, und Hingabe der Mitarbeiter ist meiner Meinung nach der ausschlaggebende Punkt für die Wohlfühlatmosphäre.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Natürlich ist das Resort auch optisch perfekt bis ins kleinste Detail. Die Einrichtung ist stilvoll und einladend, und die gesamte Architektur ist einmalig schön. Doch was das Resort zu etwas so Besonderem und Herausragendem macht, ist die Hingabe und ehrliche Herzlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters. Da war zum Beispiel der Maler, der gerade den Anstrich einer Villa ausbesserte, als wir vorbeigingen, und der extra seine Arbeit unterbrach, um uns einen Oktopus im Wasser zu zeigen. Oder der Küchenchef, der uns mehrmals täglich winkend und unsere Namen rufend auf dem Fahrrad entgegen kam. Oder die Armada von Angestellten, die uns bei der Abreise an der Bootsanlegestelle verabschiedet und uns hinterhergewunken hat. Die Angestellten des The Residence Maldives waren – wie wir es auch schon aus dem The Residence Mauritius kannten – einzigartig.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Unsere Villa

156 Quadrameter über dem Wasser. Ein eigener, sechs Meter langer Pool. Direkter Meerzugang vom Terrassendeck. Eine Innen- und Außendusche. Eine Badewanne mit freiem Blick auf den Indischen Ozean. Muss ich mehr sagen?

Eigentlich nicht, ich mache es aber trotzdem. Diese Villa war die absolut umwerfendste Unterkunft, in der wir bisher nächtigen durften. Alleine der Weg zu ihr über den langen Steg war ein Erlebnis. Nach Betreten der Villa fand man sich in einem großzügigen Wohnzimmer wieder. Daneben lag das wunderschöne Schlafzimmer. Von beiden Zimmern aus hatten wir Zugang auf das Außendeck. Unsere Terrasse mit dem großzügigen Pool war auf der Sonnenuntergangseite, so dass wir jeden Abend von dort aus einen herrlichen Blick auf den farbenfrohsten und spektakulärsten Sonnenuntergang aller Zeiten hatten.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Das Badezimmer, das neben dem Schlafzimmer lag, war riesig und hatte eine separate Toilette. Vom Bad aus hatte man einen unglaublichen Blick auf das Meer in all seinen Blautönen. Hinter einer Tür lag dann die große Innendusche mit angegliederter (noch größerer) Außendusche. Ich muss wohl nicht erklären, dass ich ausschließlich die Außendusche benutzt habe.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Es ist wahrscheinlich selbsterklärend, dass das absolute Highlight dieser Wasservilla (die an sich schon ein Highlight war) unser eigener Pool war. In der Zeit, die wir in unserer Villa verbrachten, traf man mich fast ausschließlich im Pool an. Ja, ich habe von dort aus fotografiert, Emails geschrieben, darin gelesen, getrunken, und gelegentlich auch gegessen. Zu meiner Verteidigung muss ich hinzufügen, dass es außerhalb des Pools einfach sehr, sehr heiß war.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Sehr schön war auch die kleine Leiter, die von unserer Terrasse direkt ins Meer führte. Bei Ebbe konnte man durch das hüfthohe Wasser von unserem Bungalow aus ganz bequem bis zum Korallenriff wandern. Aber auch bei Flut war man schnell am Riff und bei den bunten Fischen, und konnte unterwegs mit etwas Glück kleinen Haien oder auch Schildkröten begegnen. Übrigens hatten wir das Glück, von unserer Villa aus praktisch jeden Tag Delfine sehen zu können. Einige besonders schöne Delfinsichtungen habe ich auf Video festgehalten. Ihr könnt sie hier sehen. The Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Die Restaurants

Im The Residence Maldives gibt es drei Restaurants. Das Edelrestaurant des Resorts (wobei alle Restaurants einen sehr hohen Standard haben) namens The Falhumaa befindet sich am Ende eines langen Steges. Es ist in der Regel abends, für besondere Reservierungen und Wünsche auch tagsüber geöffnet. Glücklicherweise durften wir das The Falhumaa zweimal tagsüber besuchen, denn der Blick, den man von der Terrasse aus auf den glasklaren Ozean mit all seinen Bewohnern hat, ist unglaublich. Abends im Dunkeln ist die Atmosphäre mit der sanften Brise und dem Kerzenschein dann beinahe magisch. Das The Falhumaa gehört für mich zu den besten Restaurants, in denen ich je essen durfte.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

The Dining Room, das Hauptrestaurant im Resort, serviert Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Morgens und abends ist ein sehr umfangreiches Buffet mit vielen Stationen, an denen Speisen frisch zubereitet werden, aufgebaut. Zusätzlich kann man aber immer und alles à la carte bestellen. Mit alles meine ich tatsächlich alles. Was auch immer wir uns zusätzlich gewünscht hatten, wurde frisch zubereitet. Ein solcher Service ist sehr selten, und kostet darüber hinaus keinen Cent extra.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Das dritte Restaurant trägt den Namen The Beach Bar. Es befindet sich am Pool und Strand, und mehrmals pro Woche wird im Freien ein Beach Barbecue ausgerichtet. Auch wir haben einmal teilgenommen, und haben wahrscheinlich jede einzelne der angebotenen Leckereien probiert, weil wir einfach nicht widerstehen konnten.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Was mir im The Residence Maldives sehr gut gefallen hat, war die lockere Kleiderordnung. Obwohl das Resort erstklassig und sehr edel ist, muss hier niemand, der es nicht unbedingt will, Abendgarderobe und Highheels (oder etwas allgemeiner gehalten: schicke Schuhe) einpacken. Einzig im The Falhumaa wird abends um lange Hosen für Männer gebeten, ansonsten geht es im Resort sehr, sehr casual zu.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Das The Residence Maldives ist einfach eines dieser Resorts, die man nie wieder vergessen kann, und die fortan (leider) auf vielen Reisen als Maßstab gelten. Leider, weil es einfach schwer ist, so viel Perfektion zu übertreffen. Zum Glück gibt es noch einen weiteren The Residence Ableger, den ich unbedingt noch besuchen möchte – nämlich das Resort auf Sansibar. Außerdem wird im nächsten Jahr ein zweites Hotel der Gruppe auf den Malediven eröffnet (auf einer Nachbarinsel, und beide Inseln werden über eine Brücke verbunden sein). Selbstverständlich steht dieses Resort jetzt schon auf meiner Reisewunschliste. Mein Video über unsere unvergesslichen Tage auf den Malediven könnt Ihr Euch übrigens hier angucken.The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastischThe Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch The Residence Maldives - Reiseblog ferntastisch

Wir danken dem The Residence Maldives für die Erfüllung dieses Reisetraums.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Werdet Facebook-Fan von ferntastisch.de!schliessen
oeffnen